Tourismus

Die Donauquelle

Öffnungszeiten:
April - Oktober:      6:00 - 21:00 Uhr
November - März: 7:00 - 18:00 Uhr

Zur Donauquelle wurde mit erfahrenen Gästeführerinnen auch eine  Erlebnisführung an der Donauquelle konzipiert.
Nähere Informationen erhalten Sie hier.

Was bei der Donauquelle, die sich zwischen der Stadtkirche Sankt Johann und dem Schloss befindet, aus der Erde sprudelt, ist Regenwasser aus dem Schwarzwald, das in der Erde versickert ist, unterirdisch bis zum Schwarzwaldrand geflossen ist und in Donaueschingen als Quelle wieder ans Tageslicht kommt. In Donaueschingen gilt eine von 15 dieser Karstaufstoßquellen seit Tiberius als Donauquelle. Was die Länge der Donau betrifft, gibt es unterschiedliche Zahlen. Mit 2840 Kilometer wird ihre Länge an der Donauquelle angegeben und 2779 Kilometer auf dem Kilometer-Stein am Zusammenfluss von Brigach und Breg. Bei der Donau beginnt die amtliche Längenmessung nämlich nicht an der Quelle, so wie bei anderen Flüssen, sondern an der Mündung.

Erfahren Sie hier mehr über die geschichtlichen Hintergründe:
  • 15 vor Christus: Entdeckung der Donauquelle durch Tiberius. Der Geograph Strabon schreibt: "Der römische Feldherr und spätere Kaiser Tiberius ritt vom Bodensee gen Norden und fand dort nach einer Tagesreise die Quelle der Donau."
  • 368 nach Christus: Nennung der Donauquelle durch den Poeten Ausonius
  • 1292: Hinweis auf die Donauquelle durch Einbeziehung des Wortes Donau in den Ortsnamen
  • 1488: Kauf der Ortschaft Donaueschingen durch die Grafen zu Fürstenberg
  • 1493: Nennung der Donauquelle in Donaueschingen in der Nürnberger Chronik (Weltchronik) des Kosmografen Hartmann Schedel
  • 1538: Kartographische Erfassung der Situation an der Donauquelle durch den Basler Kosmografen Sebastian Münster
  • 1544: Nennung der Donauquelle in Donaueschingen in der "Cosmographia" des Sebastian Münster
  • 1723: Erhebung des Marktfleckens Donaueschingen zur Residenz des Fürsten zu Fürstenberg
  • 1723: Erhebung des Marktfleckens Donaueschingen zur Residenz des Fürsten zu Fürstenberg
  • 2013 - 2015: Umfassende Sanierung der Einfassung der Donauquelle

Neu sanierter Quelltopf und Skulpturengruppe "Mutter Baar", Foto: Lichtemotionist.de | Tobias Raphael Ackermann
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